Unterbewusstsein 

Unser Unterbewusstsein macht den Großteil unseres Wesens aus. Über 95% der Dinge, die wir tagtäglich tun und denken werden von unserem Unbewusstem gesteuert. Das Unterbewusstsein ist mit einem Computerprogramm vergleichbar. Es spielt immer das gleiche alte Programm ab, bis wir es erneuern. Abhängig davon, welche persönlichen Erfahrungen wir in der Vergangenheit gemacht haben, sind wir entweder positiv oder negativ programmiert.

Durch die Veränderung unserer Gedanken, verändern wir unser Programm.

Jeder Gedanke löst eine chemische Reaktion in unserem Gehirn aus. Positive Gedanken lösen positive und negative Gedanken lösen negative Emotionen aus. Da positives Denken allein nicht ausreicht, müssen alte Programme tatsächlich deinstalliert werden, um sie mit einem neuen Programm ersetzen zu können.

Wir können unser Unterbewusstsein jeden Moment neu programmieren.

Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein Bewusstseinszustand, indem wir urteilsfrei den gegenwärtigen Moment erleben. Erlebtes aus der Vergangenheit und Ängste an die Zukunft werden losgelassen –  wir kommen im Jetzt an. Durch Achtsamkeit verändert sich unsere Selbstwahrnehmung, da wir unsere Aufmerksamkeit von der Aussenwelt zurück auf uns richten. Wir erlangen innere Sicherheit, weil wir uns nicht mehr von unseren Mitmenschen und dem Geschehen um uns herum abhängig machen. Wir lernen mit unseren Emotionen umzugehen, wodurch wir eine klare Sicht bekommen und neue Entscheidungen treffen können. Wir bekommen ein größeres Bild über uns selbst, wodurch wir einen Perspektivwechsel erleben. Je achtsamer wir sind, desto liebevoller gehen wir mit uns selbst und unseren Mitmenschen um.

Achtsamkeit hat nicht nur positive Auswirkungen auf unser psychisches Wohlergehen, sondern auch auf unser Gehirn und unseren Körper:

  • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
  • Verringerung von Stresshormonen
  • Steigerung von Glückshormonen
  • Verbesserung im Umgang mit den eigenen Emotionen
  • Positive Auswirkung auf psychische Störungen und Erkrankungen,
 insbesondere bei Depression, Angststörungen, Ess-Störungen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen, Schizophrenie oder Trauma
  • Positive Auswirkung bei Krankheitsbildern, insbesondere bei Hauterkrankungen, Schmerzen, Krebs, HIV, Sucht